SWS engagieren sich für Natur- und Klimaschutz


Mecklenburg-Vorpommern gehört mit ca. 300.000 Hektaren Moorflächen zu den moorreichsten Bundesländern. Seit 1990 wurden Moorgebiete mit einer Fläche von insgesamt mehr als 29.000 Hektaren erfolgreich wiedervernässt.

Mit dem Ziel des Natur- und Klimaschutzes in Mecklenburg-Vorpommern engagieren sich die Stadtwerke Schwerin aktiv für die Renaturierung von hiesigen Mooren.

Ganz konkret wurde im Jahr 2012 die Wiedervernässung des Moores Stubbenbrook und des Bauernmoores mitten im Naturpark Sternberger Seenland (Nordwestmecklenburg) unterstützt. Als nächstes Projekt steht in diesem Jahr das Moor Krögerbrook an, das ebenfalls im Sternberger Raum gelegen ist.

Die Planung und Umsetzung der Renaturierungsmaßnahmen erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Landschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern, der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern (Anstalt öffentlichen Rechts) und der Stiftung "UmWald".

Minister Dr. Till Backhaus, SWS-Geschäftsführer Dr. Josef Wolf und der Vorstand der Landesforst M-V Sven Blomeyer sahen dem Projektstart am
16. April 2012 mit großer Erwartung entgegen. Auch Reinhard Hube, Geschäftsführer der Stiftung "UmWald", freute sich über eine weitere gelungene Partnerschaft.

Der bisherige Erfolg der Maßnahmen und das hohe Interesse unserer Kunden haben uns darin bestärkt, uns weiter zu engagieren. Dazu benötigen wir die Mithilfe unserer Kunden.

Sven Blomeyer (Landesforst M-V), Minister Dr. Till Backhaus, Dr. Josef Wolf (SWS-Geschäftsführer) und Reinhard Hube (Stiftung "UmWald") bei der Vertragsunterzeichnung im Wariner Naturparkzentrum am 16.04.2012


Natur- und Klimaschutz: Helfen Sie mit!

Gemeinsam mit den Stadtwerken Schwerin können Sie als Kunde zum Erfolg der Projekte zur Moorrenaturierung in M-V beitragen.

Und so gehts:
Wechseln Sie zum Produkt citygas klima bzw. als Nicht-Schweriner in das Produkt meckpommGAS klima!

Von jeder verbrauchten Kilowattstunde Erdgas geben die Stadtwerke Schwerin 0,125 Cent (netto) an das Projekt "Moorenaturierung im Mankmooser Holz" weiter.

Sie erhalten dafür ein Beteiligungszertifikat welches ausdrückt, dass Sie die Moorenaturierung in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen und einen aktiven Beitrag zum Natur- und Klimaschutz in unserem Bundesland leisten.

Ziele der Moorrenaturierung


Die Wiederherstellung der natürlichen Wasserverhältnisse gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Moorrenaturierung. Viele Moore und Gewässer in M-V wurden in der Vergangenheit in ihrem Wasserhaushalt verändert. Dies führte nicht nur zum Verlust wertvoller Lebensräume, sondern auch zum verstärkten Ausstoß von klimarelevanten Gasen.

In wachsenden Mooren wird pflanzliche Biomasse langfristig als Torf gespeichert. Durch diesen Prozess wird der Atmosphäre Kohlenstoff entzogen. Zudem besitzen lebende Moore ein großes Wasserrückhaltevermögen und filtern Nährstoffe aus dem Wasser. Sie werden deshalb auch als die Nieren der Landschaft bezeichnet.

Werden Moore allerdings entwässert, belasten sie das Wasser mit Nährstoffen und seltene Arten gehen verloren. Zudem wird der Kohlenstoff wieder freigesetzt, gelangt als Kohlendioxid in die Atmosphäre und trägt zum Treibhauseffekt bei.