EU-geförderte Geothermie

Europäische Union
Europäischer Fonds für
regionale Entwicklung

Wegfall der EEG-Umlage


Um Stromkunden von den steigenden Energiekosten zu entlasten, hat die Bundesregierung die Abschaffung der EEG-Umlage beschlossen. Früher als ursprünglich geplant, sinkt die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab dem 1. Juli 2022 auf null Cent.

Wir geben die Umlagesenkung ab dem 1. Juli in vollem Umfang an unsere Stromkunden weiter.

Für Strom-Bestandskunden der Stadtwerke Schwerin sinkt der Arbeitspreis ab dem 1. Juli 2022 um 4,430 Cent je Kilowattstunde brutto (3,723 Cent je Kilowattstunde netto). Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von 1.800 Kilowattstunden im Jahr bedeutet dies für Stromkunden eine Entlastung von jährlich rund 80 Euro.

Bei Neuabschluss eines Stromliefervertrages ist der Wegfall der EEG-Umlage bei einigen Tarifen bereits berücksichtigt. Dies ist dann im Vertragsformular bzw. bei Onlineabschluss direkt vermerkt.


Was ist die EEG-Umlage?

Eingeführt wurde die Ökostrom-Umlage im Jahr 2000, um die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen zu fördern. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert dabei den Betreibern von Ökostromanlagen neben der Abnahme des Stroms auch eine feste Vergütung für jede produzierte Kilowattstunde, die in das öffentliche Stromnetz einspeist wird. Diese Einspeisevergütung ist allerdings höher als die Preise, die an der Strombörse erzielt werden. Der dadurch entstehende Fehlbetrag wurde bisher in Form der EEG-Umlage auf alle Verbraucher umgelegt.

Ab dem 1. Juli 2022 wird die EEG-Umlage vollständig aus dem Bundeshaushalt bezahlt und nicht wie bislang von Verbrauchern und Unternehmen.