EU-geförderte Geothermie

Europäische Union
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regionale Entwicklung

Messstellenbetriebsgesetz


Mit dem im Jahr 2016 in Kraft getretenen Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende sollen Erneuerbare Energien besser in das System der Stromversorgung integriert werden. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Gesetzes ist das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG).  

Im Messstellenbetriebsgesetz ist geregelt, dass Stromkunden jederzeit einen Überblick über ihren eigenen Stromverbrauch erhalten sollen. Verbräuche sollen transparenter dargestellt werden und so den verantwortungsvollen Umgang mit Strom fördern – ein wichtiges Ziel der Energiewende. Außerdem soll in Zukunft eine sichere und standardisierte Kommunikation in den Energienetzen ermöglicht werden.

Das Messstellenbetriebsgesetz regelt deshalb das Mess- und Zählerwesen in Deutschland umfassend neu. Neben allgemeinen Regelungen zur Durchführung des Messstellenbetriebs für Strom und Gas, enthält es vor allem Vorgaben für den Einbau von intelligenten Messsystemen und modernen Messeinrichtungen. Die bekannten Ferraris-Zähler wird es zukünftig nicht mehr geben.

Als Tochter der Stadtwerke Schwerin arbeitet die Netzgesellschaft Schwerin mbH (NGS) seit Jahresbeginn 2017 daran, die Festlegungen des Messstellenbetriebsgesetzes zu erfüllen. Im Stadtgebiet besteht bis zum Jahr 2033 für 71.000 Stromzähler eine Umbauverpflichtung. Diese müssen durch die Netzgesellschaft Schwerin ausgetauscht werden.

Wann Ihr Stromzähler getauscht wird, darüber informiert Sie die Netzgesellschaft Schwerin rechtzeitig vor dem geplanten Zählertausch.


Mehr zum Messstellenbetriebsgesetz


  • ► Netzgesellschaft Schwerin
    Auf der Internetseite der Netzgesellschaft Schwerin (NGS) finden Sie weitere Informationen zum Messstellenbetriebsgesetz sowie zum Austausch der Stromzähler in Schwerin.