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Geothermie-Anlage in Schwerin Lankow

 

Wärme aus der Tiefe

Die Weiterentwicklung der Fernwärmeerzeugung ist ein wichtiger Bestandteil der Wärmewende in Schwerin. Mit unserer Geothermieanlage in Lankow nutzen wir Erdwärme für die Schweriner Fernwärmeversorgung.


Eine Besonderheit der Anlage ist der Einsatz von Wärmepumpen. Sie erhöhen die Temperatur der Sole, die aus rund 1.300 Metern Tiefe gefördert wird, auf das für die Fernwärmeversorgung erforderliche Temperaturniveau.
Nach der Nutzung wird die Sole wieder in die ursprüngliche Gesteinsschicht zurückgeführt. Dadurch entsteht ein geschlossener Kreislauf. Erdwärme steht dabei unabhängig von Tageszeit und Wetter zur Verfügung.


Für die Verteilung der erzeugten Wärme an die angeschlossenen Haushalte ist ein gut ausgebautes Fernwärmenetz erforderlich. In Schwerin sind bereits 63 Prozent der Haushalte an das Fernwärmenetz angeschlossen.

 

Innenaufnahme des SWS Geothermie-Heizwerks in Schwerin. Zu sehen sind mehrere Kessel, Rohre und Pumpen in beleuchteter Umgebung.
Stadtwerke Schwerin GmbH (SWS)

Funktionsweise unserer Geothermie-Anlage

Unser Animationsfilm veranschaulicht den Weg der Wärme aus der Tiefe – von der Sole über die Wärmepumpen bis zur Einspeisung in das Schweriner Fernwärmenetz.