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Mitarbeiter im Portrait, Teil 2

Karriere

Zwischen Glasfaserausbau und Ruderbooten

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen die Stadtwerke Schwerin zu dem, was sie sind: ein zuverlässiger Versorger und erfolgreiches Unternehmen. Mit ihrem Engagement und ihrem Know-How bringen sie sich jeden Tag aufs Neue motiviert ein. Wie die Aufgaben unseres Gruppenleiters im Bereich Vertrieb und Service Telekommunikation und der Rudersport ein perfektes Match sind? Das erklärt Mario Jeske im Interview persönlich.

 

Patrick Kiefer

Mein Weg zu den Stadtwerken

 

"Ich stamme aus Ribnitz-Damgarten und habe an der Fachhochschule in Stralsund Wirtschaftsinformatik studiert. Mit dem Bau von digitaler Infrastruktur habe ich mich schon früh beschäftigt. Dabei habe ich bundesweit Projekte geleitet. Seit der Breitbandausbau in Schwung gekommen ist, dreht sich bei mir aber alles um Glasfaserprojekte. Im Sommer 2013 bin ich mit meiner Familie aus Ribnitz-Damgarten nach Schwerin gezogen. Ein Schritt, den wir nie bereut haben. Es war mir damals sehr wichtig, mehr Zeit für meine Kinder zu haben und nicht mehr ständig in ganz Deutschland unterwegs zu sein. Dieser Wunsch hat sich in Schwerin erfüllt. Ich bin in meinem Job als Gruppenleiter täglich neu gefordert, gerade das gefällt mir.“

Dafür liebe ich meinen Job

 

„Da spielen gleich mehrere Aspekte eine Rolle. Grundsätzlich bewege ich mich in einem hochmodernen Arbeitsumfeld, denn der Glasfasertechnik gehört die Zukunft. Entsprechend vielseitig ist meine Aufgabe bei den Stadtwerken. Die großen Themen heißen Vertrieb, Kundenservice und Marketing. Es geht aber auch um Qualitätssicherung und Marktbeobachtung. Als Gruppenleiter arbeite ich eng mit meinen sieben Kolleginnen und Kollegen zusammen. Der Austausch mit jedem Einzelnen ist mir ebenso wichtig, wie strategische Überlegungen und Entscheidungen. Wir waren der erste Glasfaseranbieter in Schwerin und stehen in einem hart umkämpften Wettbewerb. Da wird es nicht so schnell langweilig.“

Mein Leben nach Feierabend

 

„Genau genommen ist mein Sohn der Grund, warum ich seit 2011 einen Großteil meiner Freizeit dem Rudern widme. Als Sechsjährigen haben wir ihn erstmals zum Rudertraining gebracht. Weil es zu wenig Trainer gab, bin ich kurzerhand in dem kleinen Verein in Ribnitz als Coach eingestiegen – und dem Sport bis heute treu geblieben. Dank des flexiblen Gleitzeitsystems der Stadtwerke ist es mir möglich, zwei Mal pro Woche nachmittags als Jugendtrainer bei der Schweriner Rudergesellschaft aktiv zu sein. Außerdem bin ich von März bis Mai praktisch jedes Wochenende auf Wettkämpfen und Trainingslagern unterwegs. Wenn es nach meiner Frau ginge, könnte ich ruhig etwas kürzertreten. Aber unter uns: Es macht mir einfach zu viel Spaß, Teil eines erfolgreichen und sympathischen Vereins zu sein.“

Mario Jeske

Damit haben mich die Stadtwerke überrascht

„Die Schweriner Stadtwerke haben mich kurz nach meiner Einstellung sehr positiv überrascht. Ich gehörte gerade mal sieben Wochen zum Unternehmen, als 2019 im Rudern die Deutsche Meisterschaft der Kinder anstand. Wenn man wie ich ehrenamtlich tätig ist, kann man sich dafür pro Jahr für fünf Tage vom Arbeitgeber freistellen lassen. Nach so kurzer Zeit ist das aber eher ungewöhnlich. Als ich das Thema vorsichtig ansprach, bekam ich sofort positives Feedback. Heute kann ich wirklich sagen, dass das Ehrenamt bei uns voll und ganz unterstützt wird.“

 

Ein Geheimtipp für neue Kollegen 

„So ein richtiger Geheimtipp ist das ja nicht... fragt einfach nach, wenn etwas unklar ist. Hier hilft jeder gerne weiter. Geht offen auf die Kollegen zu und redet bei Teamevents auch mal mit Leuten aus anderen Bereichen – so lernt man schnell die Stadtwerkewelt kennen. Keine Sorge, bei uns findet man sich schnell zurecht.“

So läuft ein Arbeitstag

 

„Einen immer gleichen Ablauf nach Schema F gibt es bei mir eigentlich nicht. Aber probieren wir es mal: spätestens um 8 Uhr lege ich los. Ich checke meine E-Mails und plane meine Themen nach Prioritäten rund um Termine und Meetings. Was müssen unsere Servicetechniker kurzfristig noch wissen? Was ist im Rahmen der aktuellen Vorvermarktungen zu klären? Wie ist der Stand bezüglich der nächsten Vertriebsaktion? Welche Wünsche haben unsere Geschäftskunden? Das sind exemplarisch mal ein paar Fragen, mit denen ich mich befasse. Wie gesagt: mein Aufgabengebiet ist echt abwechslungsreich.“

Stadtwerke Schwerin GmbH (SWS)

Und sonst so?

„Schon seit vielen Jahren interessiere ich mich für die Entwicklung der Elektromobilität. Ich bin überzeugter E-Auto-Fahrer. Daher freut es mich sehr, dass ich mich dem Thema auch bei den Stadtwerken widmen kann. Ich habe unsere Ladesäulen initiiert und bin seitdem Ansprechpartner für das Thema Ladeinfrastruktur. Das liegt mir echt am Herzen. Dass ich mich hier einbringen darf, ist für mich auch ein Zeichen von Wertschätzung.“