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Mitarbeiter im Portrait, Teil 3

Karriere

Zwischen Verantwortung und Freiheit

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen die Stadtwerke Schwerin zu dem, was sie sind: ein zuverlässiger Versorger und erfolgreiches Unternehmen. Mit ihrem Engagement und ihrem Know-How bringen sie sich jeden Tag aufs Neue motiviert ein. Wie Philipp die Aufgaben des Fernwärmemonteurs und sein Ausbau des Campervans unter einen Hut bekommt? Das erklärt er im Interview persönlich.

 

Patrick Kiefer

Mein Weg zu den Stadtwerken

 

„Nach meinem Realschulabschluss 2013 rückte eine Ausbildung zum Mechatroniker in den Blickpunkt. Ich interessierte mich für Technik und war handwerklich nicht ungeschickt. Da die Stadtwerke als guter Arbeitgeber bekannt sind, versuchte ich mein Glück. Ich durfte mich tatsächlich vorstellen, habe dann aber eine ganze Zeit lang auf eine Rückmeldung gewartet. Schließlich griff meine Mutter zum Telefon und fragte, wie es mit meiner Bewerbung aussehe. Unglaublich aber wahr: Die Zusage für meinen Ausbildungsplatz war auf dem Postweg verloren gegangen. Um ein Haar hätte ich deshalb bei einer Firma in Rostock angefangen, doch dann kam diese überraschende Wende für meinen Start bei den Stadtwerken.“

Dafür liebe ich meinen Job

 

„Während meiner dreieinhalbjährigen Ausbildung drehte sich alles um die Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung. Das Thema Fernwärme fand ich besonders interessant und absolvierte deshalb in diesem Bereich meine Abschlussarbeit. Der Job ist äußerst abwechslungsreich und wir haben hier einfach ein super Team. Außerdem ist die Wartung unserer Anlagen und unterirdischen Rohre überaus wichtig, denn ein Ausfall von Systemen wäre besonders im Winter schwierig. Diese Mischung aus Verantwortung und positivem Arbeitsklima gefällt mir sehr.“

Mein Leben nach Feierabend

 

„In meiner Freizeit geht mir meine Freiheit über alles. Was ich damit meine? Ich habe mir letztes Jahr einen VW Crafter gekauft und zum Campervan umgebaut. Mit meiner Freundin war ich damit auf Festivals. Die Möglichkeit, mit Bett und Kühlschrank spontan in ein Draußen-Wochenende zu starten, finde ich einfach genial. Ich will den Van dieses Jahr komplett überarbeiten – ein bisschen Luxus darf schon sein. Mit dem Motorrad bin ich übrigens auch gerne unterwegs. Ich habe eine Benelli 500 Leoncino und halte mich mit Laufen und Radfahren fit.“

Philipp Grunau

Damit haben mich die Stadtwerke überrascht

„Einmal pro Monat gehört zu meinem Job auch ein Bereitschaftsdienst. Das bedeutet, dass ich mich von Freitag bis Freitag praktisch rund um die Uhr bereithalten muss. Falls jemand in der Störzentrale ein Problem meldet, mache ich mich umgehend zur Reparatur auf den Weg. Cool finde ich, dass ich für diese Überstunden entweder mehr Geld oder aber mehr Freizeit bekomme. Anders gesagt: Ich kann mir anteilig Zeit auf meinem Überstundenkonto gutschreiben lassen – Freizeit, die ich dann zum Beispiel zu einem verlängerten Ausflug an die Ostsee mit meinem Campervan nutzen kann.“

So läuft mein Arbeitstag

„Ich bin ein Frühaufsteher. Schon um kurz nach Fünf gibt’s den ersten Kaffee und so starte ich entspannt in den Morgen. Auf dem Kraftwerksgelände in Lankow beginnt um Viertel vor Sieben mein Arbeitstag. Der Meister erläutert kurz, was auf dem Tagesplan steht und anschließend gehen wir zu zweit auf unsere Runde. Viele Aufgaben kommen allerdings auch spontan auf uns zu: Eine Störung der Kesselanlage oder Anliegen unserer Kundinnen und Kunden sind typische Tätigkeiten, die kurzfristig unseren Einsatz erfordern. Feierabend ist in der Regel um halb Vier nach einer warmen Dusche. Da wir in Gleitzeit arbeiten, kann ich bei Bedarf aber auch mal früher Schluss machen.“

Patrick Kiefer

Und sonst so?

„Ich habe ja eben über meine Motorradbegeisterung und das Projekt Campervan gesprochen. In einer Garage wartet aber noch ein weiteres Schmuckstück: Mein Onkel hat mir vor rund 15 Jahren mal eine Schwalbe geschenkt. Ich habe es schon damals geliebt, damit herumzufahren und daran herumzuschrauben. Langweilig wird mir also nicht so schnell.“

Lernen Sie noch einen weiteren Kollegen kennen!

Auch unser Gruppenleiter im Bereich Vertrieb und Service Kommunikation, Mario Jeske, hat sich bereits in der Reihe SWS-Faces vorgestellt.